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Eine Rennmaschine gehört auf die Rennstrecke

Anfang der 1990-er Jahre wohnte ich unweit des Nürburgrings und fuhr dort gelgentlich auf der Nordschleife. Aber meine Maschine war leistungsschwach und die Strecke anspruchsvoll und - vorallem - gefährlich.

2016 fasste ich den Entschluss, in den Motorrad-Rennsport einzusteigen. Als Amateur-Pilot muss man sich seinen Einstieg selber konzipieren.

Auf der einen Seite braucht man Material und auf der anderen ein Konzept, wie man lernt, auf einer Rennstrecke zu fahren.

Was die Ausrüstung betrifft, so besitze ich eine leistungsstarke HONDA CBR-1000 RR Fireblade mit 200-er Slicks, Lenkanschlagdämpfer und vielem mehr. Und weil auf den meisten Rennstrecken einteilige Rennkombis vorgeschrieben sind, ließ ich mir eine neue Kombi von 4SR (for speed racing) anfertigen, die mir auf den Leib geschnitten ist und mit einer Menge Details daherkommt.

Als nächstes brauchte ich einen Plan. Ich wollte es langsam und sicher angehen und mich allmählich steigern. Also besuchte ich zunächst ein Fahrsicherheitstraining des ADAC e.V. in Linthe. Anschließend absolvierte ich ein Kurventraining auf dem kleinen Harzring, ehe ich an einem Rennstreckentraining für Einsteiger auf dem Spreewaldring teilnahm und anschließend die STC-Lizenz erwarb. Dann folgten weitere Kurven- und Hanging-Off-Trainings, die ich auf der Rennstrecke in Groß-Dölln machte.

Damit bin ich zwar noch lange nicht schnell, aber ich verfügte über das Rüstzeug in Theorie und Praxis, um in der Saison 2018 erstmals auf ausgewachsenen Rennstrecken unterwegs gewesen zu sein:


Grand-Prix-Strecke Sachsenring

Achterbahn mit hervorragenden Bedingungen.

Eurospeedway Lausitzring

Ebene Strecke mit gefährlichen Bodenwellen.

Groß-Dölln

Meine "Hausstrecke" vor den Toren Berlins. Eine Achterbahn wie der Sachsenring, jedoch in Klein.

Als Nachwuchsfahrer freue ich mich immer über die Hilfsbereitschaft unter den Piloten. Schnell ist jemand gefunden, der einem zur Hand geht, Werkzeug borgt oder einfach viele praktische Tipps gibt.

Für mich ist klar: Eine Rennmaschine gehört auf die Rennstrecke. Und dort ist es sicherer, als im öffentlichen Strassenverkehr:

  • KEIN GEGENVERKEHR - Eine Rennstrecke ist eine Einbahnstrasse. Hier kommt Dir niemand entgegen oder aus einem Feldweg unvermittelt vor die Nase gebogen.
  • KEINE LEITPLANKEN - Und sollte man trotz eller Vorsicht zu fall kommen, rutscht man in ein Kies- oder Sandbett. Hier gibt es keine Mauern oder Leitplanken, die einem gefährlich werden könnten.
  • PERFEKTER FAHRBAHNBELAG - Keine welchselnden Fahrbahnbeläge und eine locker 10 Meter breite Fahrbahn geben einem zusätzlich Komfort und Sicherheit.
Mobirise

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